Der Anlagenbauer ALD Vacuum Technologies baut seine Präsenz in Hanau weiter aus. Auf dem Firmengelände im Stadtteil Wolfgang ist ein Neubau geplant, der laut Unternehmen zusätzliche Kapazitäten für Wachstum, Innovation und internationale Projekte schaffen soll. Die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2027 vorgesehen.
Projektumfang und Beteiligte
Das Vorhaben wird von der Dietz AG als Investor und Vermieter realisiert. Die Dietz AG hat bereits die drei bestehenden Gebäude auf dem Gelände finanziert und beauftragt als Generalunternehmer erneut die Firma Goldbeck, Niederlassung Key Account Rhein Main, die auch die vorherigen Bauabschnitte errichtet hat. Markus Engelmann, Vorstand der Dietz AG, bezeichnet die Investition als Bestätigung der Attraktivität des Standorts Hanau.
Motivation für die Erweiterung
ALD begründet die Erweiterung mit einer anhaltend stabilen Nachfrage nach hochspezialisierten Anlagen. Konkret nennt das Unternehmen Märkte wie die Luftfahrtindustrie, die Energiewende und die Produktion kritischer Materialien. ALD entwickelt und produziert kundenspezifische Anlagen, die unter anderem zur Herstellung von Hochleistungslegierungen und zur Beschichtung von Turbinenbauteilen eingesetzt werden.
Geschäftsführer Michael Hohmann sagte: „Mit der dritten Erweiterung unseres Standorts setzen wir ein klares Zeichen für Hanau. Das neue Gebäude ermöglicht uns weiteres Wachstum, schafft Arbeitsplätze und gibt uns den Raum, unsere technologischen Innovationen am Standort konsequent auszubauen.“
Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Hanau
Hanauer Kommunalvertreter sehen in der Investition ein Signal für die industrielle Stärke der Stadt. Oberbürgermeister Claus Kaminsky erklärte, die Maßnahme schaffe Arbeitsplätze und stärke die industrielle Kompetenz vor Ort. Er forderte zudem verlässliche Rahmenbedingungen, wettbewerbsfähige Energiepreise und beschleunigte Verfahren, damit solche Standortentscheidungen gelingen können.
Unternehmen wie ALD profitieren nach eigenen Angaben von globalen Megatrends wie Energieeffizienz, Materialinnovation und nachhaltiger Produktion. Die geplante Erweiterung soll die Kapazitäten vor Ort erhöhen, um diesem Bedarf gerecht zu werden.
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