Die Stadt Hanau beteiligt sich am hessenweiten Warntag am Donnerstag, 12. März. Ab 10 Uhr werden im Stadtgebiet Sirenen ausgelöst, um die technischen Systeme und die Informationskanäle zu prüfen. Die Übung endet um 10.30 Uhr mit einer Entwarnung.
Ablauf des Probealarms
Der Warntag beginnt um 10 Uhr mit dem Sirenensignal Warnung der Bevölkerung. Dabei handelt es sich um einen einminütigen auf- und abschwellenden Heulton. Die Entwarnung erfolgt um 10.30 Uhr mit einem einminütigen Dauerton. Parallel zu den Sirenen werden Warnmeldungen über das Cell Broadcast System an Mobiltelefone gesendet und Mitteilungen über Warn-Apps ausgelöst.
Ausgewählte Radiosender nehmen ebenfalls am Probealarm teil und senden im Rahmen des Tests entsprechende Informationen.
Digitale Warnmittel und Hinweise für die Bevölkerung
Zu den eingesetzten digitalen Instrumenten zählen Cell Broadcast sowie Warn-Apps wie hessenWARN, NINA und KatWARN. Die Stadt empfiehlt Bürgerinnen und Bürgern, diese Anwendungen auf ihrem Smartphone zu installieren und sich mit den verschiedenen Warnsignalen vertraut zu machen, um im Ernstfall schneller reagieren zu können.
Zweck des Aktionstages und Stellungnahmen
Der Warntag dient dazu, mögliche Schwachstellen in den Warnketten zu erkennen und Abläufe in Städten und Landkreisen zu prüfen. Stadträtin und Feuerwehrdezernentin Isabelle Hemsley erklärte, der Aktionstag sei ein wichtiger Bestandteil der Vorsorgearbeit. Er ermögliche regelmäßige Kontrollen der technischen Systeme und trage dazu bei, die Bevölkerung mit verschiedenen Warnwegen vertraut zu machen, insbesondere angesichts zunehmender Extremwetterlagen und anderer Gefahren.
Auch die Hanauer Feuerwehr bewertet den Probealarm als nützliche Übung. Der stellvertretende Amtsleiter Sean Heesch verwies darauf, dass die Bekanntheit der Sirenensignale im Ernstfall eine schnellere Reaktion ermögliche und die Orientierung für weiterführende Informationen erleichtere.
Kontext und Termine
Der hessenweite Warntag findet jedes Jahr am zweiten Donnerstag im März statt. Er ergänzt den bundesweiten Warntag im September und fokussiert den Test regionaler Warnmittel und Abläufe in den Landkreisen und kreisfreien Städten.
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