Mittwoch, 18.03.2026

Sternsinger überbringen Segen im Rathaus und machen auf Kinderarbeit aufmerksam

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Am Dienstag, 6. Januar, empfing Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende rund 30 Kinder und Jugendliche im Wiesbadener Rathaus. Die Gruppen aus den katholischen Gemeinden Pfarrei St. Bonifatius, St. Birgid sowie St. Peter und Paul brachten den traditionellen Segensspruch C+M+B, Christus mansionem benedicat, Christus segne dieses Haus an der Rathauspforte an und machten zugleich auf das Thema Kinderarbeit aufmerksam.

Empfang und Botschaft

Mende dankte den Sternsingern für die Segenswünsche und für ihren Einsatz für Kinderrechte und gegen ausbeuterische Kinderarbeit. Er betonte, dass die Rechte von Kindern sowohl weltweit als auch in der unmittelbaren Umgebung besser geschützt werden müssten. Dazu zählten Schutz vor Krieg, gewaltfreie Erziehung, Bildung und Fürsorge. Kinderarbeit sollte es nach seiner Aussage nicht geben, trotzdem könnten viele Kinder nicht zur Schule gehen und nicht spielen. Daher sei es wichtig, dass die Sternsinger darauf aufmerksam machten.

Motto und konkrete Ziele der Aktion 2026

Die Aktion Dreikönigssingen steht 2026 unter dem Motto Schule statt Fabrik, Sternsingen gegen Kinderarbeit. Im Fokus der Kampagne steht die Bekämpfung ausbeuterischer Kinderarbeit. Die Partnerorganisationen der Sternsinger setzen sich in vielen Ländern dafür ein, Kinder aus Arbeit zu befreien und ihnen Schulbesuch zu ermöglichen. Zu den Maßnahmen gehören Förderkurse, um Kinder wieder einzuschulen und Schulabbrüche zu verhindern.

Geschichtlicher Hintergrund

Der Brauch des Sternsingens reicht bis ins Mittelalter zurück. Als Könige verkleidete Jungen und Mädchen zogen durch die Straßen und stellten den Weg zur Krippe nach. Das Kindermissionswerk nahm die Praxis 1959 mit der Aktion Dreikönigssingen wieder auf. Heute gilt das Sternsingen als weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder.

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