Am 25. März haben die Arbeiten zur Neugestaltung des Wiesbadener Schlossplatzes einen neuen Abschnitt erreicht. Im Zentrum steht die Pflanzung von 24 Bäumen, die künftig das Bild des Platzes prägen und zugleich klimaangepasste Stadtentwicklung ermöglichen sollen.
Unterirdische Zisternen und robuste Baumquartiere
Die Bäume werden in großzügig angelegten Baumquartieren mit einem unterirdischen Bewässerungssystem eingesetzt. Bürgermeisterin und Dezernentin für Grünflächen Christiane Hinninger erklärte, das in den Zisternen gespeicherte Wasser diene der Versorgung der Bäume. Durch diese Maßnahmen sollen Bedingungen geschaffen werden, damit Bäume an einem stark genutzten Ort dauerhaft gut wachsen können. Die Stadt führt damit nach eigenen Angaben Elemente des Prinzips der Schwammstadt als vorsorgende Maßnahme zur Anpassung an den Klimawandel ein.
Balance zwischen Veranstaltungen und Grün
Der Schlossplatz ist ein zentraler Veranstaltungsort in Wiesbaden. Große Ereignisse wie die Rheingauer Weinwoche und der Sternschnuppenmarkt finden dort regelmäßig statt. Vor diesem Hintergrund wurde die Neugestaltung so geplant, dass die unterschiedliche Nutzung des Platzes mit stabilen Wachstumsbedingungen für die Bäume vereinbar ist. Andreas Kowol, Dezernent für Bauen und Verkehr, betonte, die neuen Baumstandorte seien so ausgelegt, dass sie den besonderen Anforderungen des Platzes besser gerecht würden und die intensive Nutzung mit einer nachhaltigen Entwicklung des öffentlichen Raums verbinden.
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