Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher hat am Mittwoch, 8. April, im großen Festsaal des Wiesbadener Rathauses Jugendliche aus Wiesbaden und der baskischen Stadt Urretxu empfangen. Die Begegnungswoche läuft vom 6. bis 13. April im Rahmen von Wiesbaden International und widmet sich dem Thema Kunst und Kreativität.
Empfang und erste Eindrücke
Bei dem Empfang begrüßte Becher sowohl die Jugendlichen als auch die betreuenden Fachkräfte. Die Teilnehmenden gaben erste Einblicke in ihre Erfahrungen aus den bisherigen Workshops und Veranstaltungen der Woche.
Becher hob hervor, dass es auffalle, wie offen und neugierig die jungen Menschen aufeinander zugehen. Solche Begegnungen ermöglichten es, andere Länder und Lebenswelten unmittelbar kennenzulernen, Freundschaften zu knüpfen und den eigenen Blick zu erweitern. Damit trügen sie zum gegenseitigen Verständnis und zum Zusammenhalt in Europa bei.
Kunst als verbindendes Element
Im Mittelpunkt des Austauschprogramms stehen künstlerische und kreative Formate. In Workshops, Gesprächen und gemeinsamen Projekten setzen sich die Jugendlichen mit verschiedenen Ausdrucksformen auseinander und erproben, wie Kultur und Kreativität Brücken zwischen unterschiedlichen Sprachen und Herkunftsgruppen bauen können.
Neben künstlerischen Techniken bieten die Aktivitäten Raum für persönliche Entwicklung und ein vertieftes Verständnis der jeweils anderen Lebenswelt. Die Organisatoren betonen, dass gerade kreative Formate einen niedrigschwelligen Zugang zum interkulturellen Austausch bieten.
Austauschprogramm, Trägerschaft und Förderung
Die Begegnung ist als gegenseitiger Austausch angelegt: Auf den Besuch in Wiesbaden folgt in den Sommerferien eine Rückbegegnung in Urretxu, in deren Verlauf die Zusammenarbeit zum Thema Kunst und Kreativität fortgesetzt werden soll.
Veranstaltet wird die Jugendbegegnung vom neu gegründeten Verein Youth Culture Travel in Kooperation mit der Stadt Urretxu. Gefördert wird das Projekt durch Jugend für Europa, die Nationale Agentur für das EU-Programm Erasmus Plus Jugend in Aktion.
Die Landeshauptstadt unterstützt das Vorhaben über die Fachstelle Wiesbaden International im Amt für soziale Arbeit. Ziel der Förderung ist es, Jugendlichen neue Perspektiven zu eröffnen, Begegnungen über nationale Grenzen hinweg zu ermöglichen und das gegenseitige Verständnis zu vertiefen.
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