Donnerstag, 29.01.2026

Wunschbaumaktion in Maintal: Zahlreiche Geschenke für Frauenhäuser in Hanau und Wächtersbach

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In der Globus-Markthalle in Maintal sind in den vergangenen Tagen einkaufswagenweise Geschenke für die Frauenhäuser in Hanau und Wächtersbach gesammelt und übergeben worden. Die Präsente stammten aus einer Wunschbaumaktion, bei der Kundinnen und Kunden Wunschzettel von weihnachtlich geschmückten Tannenbäumen abnahmen und die gewünschten Geschenke am Markt abgaben.

Schnelle Resonanz der Kundinnen und Kunden

Die Aktion lief nach Angaben der Organisatoren so erfolgreich, dass alle Wunschzettel der aktuell in den Frauenhäusern lebenden Familien binnen weniger Tage erfüllt waren. Die Zettel hingen an mehreren Bäumen in der Markthalle. Wer einen Wunschzettel entfernte, kaufte das Geschenk und gab es an der Information ab. „Unsere Kundinnen und Kunden waren sehr großzügig“, sagte Geschäftsleiter Daniel Tjeng und lobte die rege Beteiligung.

Das Marktteam ergänzt die individuellen Wünsche um zusätzliche Listen mit Alltagsgegenständen und Spielsachen wie Stiften, Bastelmaterialien, Puzzles und Gesellschaftsspielen. Auch diese zusätzlichen Wünsche fanden schnell Unterstützerinnen und Unterstützer. „Die Zettel wurden schneller vom Baum gepflückt, als wir sie nachhängen konnten“, berichtete Angela Kaulbarsch vom Globus-Team.

Übergabe und Transport der Geschenke

Nach Abschluss der Sammelaktion wurden die Präsente in Einkaufswagen verladen und zu den beiden Frauenhäusern gebracht. Laut Pressemitteilung füllten ganze Kofferraumladungen die Fahrzeuge, die die Geschenke nach Hanau und Wächtersbach transportierten. Die Sachspenden sollen den Bewohnerinnen und Bewohnern der Einrichtungen zu Weihnachten zugutekommen.

Initiatorinnen und Bedeutung der Aktion

Die Stadt Maintal und die Globus-Markthalle hatten die Wunschbaumaktion gemeinsam organisiert. Das städtische Frauen- und Gleichstellungsbüro begleitete die Initiative zugunsten der beiden Frauenhäuser. Bürgermeisterin Monika Böttcher hob die Bedeutung solcher Gesten hervor und verwies auf die besondere Situation der betroffenen Frauen und Kinder. „Gerade in einer schwierigen Lebenslage sind solche Gesten der Anteilnahme von unschätzbarem Wert“, sagte sie.

Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Annika Frohböse betonte, dass die Aktion den Familien schöne Momente und ein Stück Normalität in der Weihnachtszeit ermögliche. Die Organisatorinnen werteten die rege Teilnahme als Zeichen lokaler Solidarität.

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